„Ein unvergesslicher Augenblick“: Neu vergoldete Kugel wieder an die Spitze des Turms der Stadtpfarrkirche gesetzt…!!

Meran: Der Festgottesdienst  am Sonntag,  den 11. Oktober 2026 um 10.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus  – zelebriert von Dekan Mario Gretter und Diakon Walter Depaoli sowie musikalisch gestaltet vom Stadtpfarrchor mit der „ Missa tertia“ von Cascolini -   stand ganz im Zeichen der Segnung der neu vergoldeten  Kugel .

“ Geduldig“ harrte diese neben dem Volksaltar ihrer Bestimmung – nämlich nach der Messe an der Turmspitze angebracht zu werden.  Rund einen Meter Durchmesser hat die Kirchturmkugel und wiegt 55 kg.


Dann war es endlich so weit:  Mitarbeiter der Firma Kaiser & Wolf trugen die Kugel zum Bauaufzug am Pfarrturm – begleitet von Dekan Mario Gretter mit der Zeitkapsel , Diakon Walter Depaoli, den Ministranten, der Pfarrgemeinde und den Baustelle-Verantwortlichen.  Auch Merans Bürgermeisterin Katharina Zeller fand sich ein und bestaunte die Zeitkapsel.
Dann ging’s nach oben…!!  Gebannt  richtete man den Blick in den strahlend blauen Himmel und beobachtete das Anbringen der Kugel auf der Kirchturmspitze…. bis ein  stimmgewaltiger Freudenschrei durch die Passerstadt hallte. Der Stadtpfarrturm (83 Meter hoch) hatte seine Kugel wieder…!!  Ein ganz besonderer Moment und ein besonderer Schritt für die ganze Stadt.  Ein nicht enden wollender Applaus der Zuschauer war die Folge – sie zollten den wagemutigen Männern auf der Turmspitze Respekt und Bewunderung!
„Ein sichtbares Zeichen, das uns einlädt, den Blick Richtung Himmel zu erheben…und über der Kugel  die Wetterfahne, die Sonne und Mond darstellt –Symbol für Tag und Nacht, für heute und für morgen.!„– betonte der Dekan.  Die Kugel erinnert uns an Christus selbst, der der Eckstein und der Schlussstein, der Anfang und das Ende Ist. Er ist Herrscher über die Welt (Kugel) und das ganze Universum. Ihm gilt neben all den Handwerkern und Firmen unser Lob und Dank – auchfür die unfallfreien Arbeiten.
In der Zeitkapsel befinden sich Auszüge der „Frohen Botschaft“ – das letzte Mal im Jahr 1978. Aber nicht nur, sondern auch Zukunfts- und  Segenswünsche der Mitglieder der Pfarrgemeinde  sowie die Namen all jener, die an der Turmsanierung arbeiteten.

„Wenn nicht der Herr das Haus baut,
mühen sich umsonst, die daran bauen.
Wenn nicht der Herr die Stadt behütet,
wacht umsonst, der sie behütet.“
(Ps 127)

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