Palmsonntag 2026

Meran: Am Palmsonntag, dem letzten Sonntag in der Passionszeit (heuer am 29. März) und dem Beginn der Karwoche, wird dem triumphalen Einzug Jesu in Jerusalem gedacht. So auch in der Stadtpfarre St. Nikolaus.

Mit dem Einzug in Jerusalem beginnt die Geschichte des Leidens, Sterbens und der Auferweckung Jesu. Er  kommt angeritten auf einer Eselin Die Menge begrüßt ihn mit Worten aus einem Psalm, denselben Worten, die wir im Sanctus singen: „Hochgelobt, der da kommt im Namen des Herrn!“

Bereits am Vortag fanden sich die Kinder zum Binden der Palmbuschen vor der Barbarakapelle ein. Gemeinsam mit ihren Eltern und unter der fachkundigen Anleitung von Isabella Schenk  und Wilma Kornprobst flochten die Kinder ansehnliche Buschen aus Olivenzweigen und Grünzeug, verziert mit bunten Bändern.

Stolz trugen sie diese – nach der Segnung vor der Barbarakapelle –  bei der Palmprozession in die Stadtpfarrkirche , um gemeinsam mit den vielen Gläubigen den Gottesdienst  mitzufeiern.

Nach der herzlichen Begrüßung durch Dekan Mario Gretter brachte er seine Freude über die zahlreiche Beteiligung von Ministranten und Kindern an diesem Festgottesdienst zum Ausdruck. Zudem kündigte er die Verlesung der Passionsgeschichte nach Matthäus an, die von Pastoralassistent Tobias und den Kindern anschaulich präsentiert wurde, sodass ein eindrucksvoll  gedeckter Tisch  – versehen mit den wichtigsten Symbolen der Leidensgeschichte  Jesu – präsentiert werden konnte.  Mit eindrucksvollen Worten beschrieb Zelebrant Mario bei seiner Predigt die Wankelmütigkeit der Menschen: „Jene, die sich beim Einzug Jesu für ihn begeisterten und ihn mit Hosianna-Rufen empfingen, wendeten sich bei der ersten Gelegenheit von ihm ab und forderten seinen Tod am Kreuz.

Musikalisch gestaltet wurde dieser Festgottesdienst vom Stadtpfarrchor St. Nikolaus mit der „Missa brevis in B“ von Christopher Tambling und dem Kinderchor.

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